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21.08.2017- Unter der Seite "Links" Airbrush Bilder Online.

Achtung wir suchen Aushilfskräfte.

Wir suchen einen/n zuverlässige/n Reifenmonteur/in für die Reifenmontage, als Aushilfe.
Bei Interesse einfach Melden per Telefon 07456/915415 oder auf dem Handy 0171/7842452 bei Achim Thal.

Reifenfibel

Auswuchten

Zu einem Reifenwechsel gehört immer das korrekte Auswuchten. Schon eine Unwucht am Reifen von zehn Gramm wirkt durch die Fliehkraft im Fahrbetrieb bei einem Tempo von 100 km/h wie 2,5 Kilogramm.
Das Anbringen der unauffälligen Gewichte beseitigt die Unwucht und sorgt dadurch für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.
Wie macht sich Unwucht bemerkbar? Durch ein "flatterndes" Lenkrad und eine ungewohnte Vibration des Fahrzeugs, insbesondere bei Geschwindigkeiten zwischen 80 und 120 km/h. Zu weiteren negativen Folgen gehören ein ungleichmäßiger Reifenabrieb und damit einhergehend ein höherer Verschleiß an Reifen und Fahrwerkslager-Komponenten, eine starke Belastung der Stoßdämpfer und ein reduzierter Fahrkomfort. Zudem zerren die Fliehkräfte an der Radaufnahme und an den Lenkungskomponenten. Man unterscheidet zwei Arten des Auswuchtens:
Stationäres Wuchten: Beim stationären Wuchten werden die Räder auf eine Auswuchtmaschine gespannt und in Rotation versetzt. Auf diese Art können ungleiche Masseverteilungen von Reifen und Felge festgestellt werden. Hat das Rad lediglich eine schwere Seite, spricht man von einer so genannten statischen Unwucht. Bei zwei schweren, an der Innen- und Außenseite des Rades befindlichen Seiten, liegt eine dynamische Unwucht vor. Diese Unwuchten werden individuell durch Gewichte ausgeglichen, die am Rad befestigt werden.
Elektronisches Feinwuchten am Fahrzeug: Auch wenn bereits stationär ausgewuchtet wurde, kann ein laufruhiges Rad nach der Montage auf das Fahrzeug erneut eine Unwucht aufweisen. Das liegt daran, dass das statische und dynamische Auswuchten nur am Rad stattfindet. Beim elektronischen Feinwuchten werden das Rad und die Radaufnahme als Einheit betrachtet. Fertigungstoleranzen der Fahrzeugnabe, Restunwuchten der Nabe und Unwuchten in der Bremstrommel bzw. Bremsscheibe werden dabei in den Auswuchtvorgang mit einbezogen.

Tipps

1. Reifendruck Der Reifendruck sollte immer den entsprechenden Empfehlungen des Reifenherstellers entsprechen und mindestens alle 14 Tage und zusätzlich vor dem Antritt längerer Reisen überprüft werden. Dabei darf das Reserverad nicht vergessen werden. Die Kontrolle des Reifendrucks sollte immer bei kalten Reifen erfolgen, denn Reifen erwärmen sich während der Fahrt so, dass der Druck nicht mehr korrekt festzustellen ist. Zu geringer Reifendruck führt zu Überhitzung der Reifen und kann irreparable Schäden zur Folge haben. In extremen Fällen ist die Zerstörung des Reifens die Folge.
2. Beschädigungen Beschädigungen an Reifen können auch durch schwere Stöße - beim Fahren über Bordsteinkanten oder durch Schlaglöcher - entstehen. Lange Fahrten auf schlechten Straßenoberflächen sollten vermieden werden. Hier können Beschädigungen entstehen, die sich erst zu einem späteren Zeitpunkt auswirken.
3. Regelmäßige Überprüfungen Untersuchen Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Beschädigungen wie Abschürfungen, Risse und Blasen. Fremdkörper, die in den Reifen eingedrungen sind, können die Reifenstruktur beschädigen. Auf jeden Fall müssen solche Beschädigungen von einem Reifenspezialisten untersucht werden, da sie die Lebensdauer eines Reifens erheblich herabsetzen können.
4. Alte Reifen haben einiges hinter sich Lassen Sie niemals gebrauchte Reifen aufziehen, wenn Sie nicht über deren Vorgeschichte informiert sind. Reifen altern auch, wenn sie nicht oder nur gelegentlich benutzt werden. Risse in der Lauffläche oder in den Flanken, manchmal begleitet von einer Verformung der Karkasse, sind ein untrügliches Zeichen für Alterung. Lassen Sie gebrauchte oder alte Reifen von einem Reifenspezialisten untersuchen. Dann können Sie sicher sein, dass Sie diese weiter benutzen können.
5. Kümmern Sie sich um ihren Reservereifen Egal, in welchem Zustand sie sich befinden - Reifen, die älter als sechs Jahre sind, müssen gründlich überprüft werden. Reservereifen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Oft handelt es sich um ältere Reifen. Im Falle des Einsatzes eines solchen Reifens sollte man besonders vorsichtig weiterfahren und ihn so bald wie möglich auswechseln.
6. Das Profil Die Profiltiefe sollte regelmäßig überprüft werden. Je geringer die Profiltiefe, desto größer die Aquaplaninggefahr. Im Profil befinden sich Indikatoren für das Maß der Abnutzung. Sie werden bei einer Profiltiefe von 1,6 mm sichtbar. In diesem Fall sollten Sie auf nasser Straße besonders vorsichtig fahren.
7. Undichter Reifen Wenn ein Reifen Luft verliert, muss so schnell wie möglich angehalten werden. Vor allem natürlich aus Sicherheitsgründen. Das Weiterfahren mit einem Reifen, der zu wenig Luftdruck hat, zerstört die Karkasse. Undichte Reifen müssen immer zur Untersuchung demontiert werden, um sicherzustellen, dass keine Sekundärschäden entstanden sind.
8. Reparaturen Wenn es nötig - und möglich - ist, einen Reifen zu reparieren, muss diese Arbeit immer von einem Spezialisten ausgeführt werden, und zwar so schnell wie möglich, um strukturelle Beschädigungen auszuschließen. Nur ein Reifenspezialist kann die Verantwortung dafür übernehmen, dass Überprüfung und Reparatur des Reifens sachgemäß ausgeführt werden.

Reifen Kennung und Maßeinheiten

Im Folgenden ist detailliert erläutert, welche Informationen der Aufschrift eines Reifens entnommen werden können. Die Infos stammen aus der Reifenfibel, 1. Auflage 1999 von Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin und Pirelli, deren Inhalt hier freundlicherweise zitiert werden darf.

1. Reifenhersteller (Marke)


2. Profilbezeichnung / Reifentyp

3. Reifenquerschnittsbreite in mm

4. Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %

5. Radialreifen

6. Felgendurchmesser in Zoll

7. Kennzahl für die Reifentragfähigkeit

8. Geschwindigkeits-Index

9. Tubeless (Schlauloser Reifen)

10. Herstelldatum (Infos dazu weiter unten, hier klicken)

11. Abnutzungsanzeiger (1,6 mm)

12. Zusatzbezeichnung für Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit

13. Hinweis auf Wintertauglichkeit für Winter- und
Ganzjahresfreifen
Die Dimension eines Reifens
Dimension des Reifens
Die technische Ausführung der Bereifung ist durch den § 36 StVZO festgelegt. Danach sind Pkw-Reifen entsprechend der europäischen Vorschrift ECE-R 30 genormt. Dies gilt insbesondere für die Beschriftung der Reifenflanke. Sie gibt über die wichtigsten Daten des Reifens Auskunft. Innerhalb dieser Information sind die für den Autofahrer wichtigen Angaben zusammengestellt - die Norm verlangt darüber hinaus weitere Bezeichnungen auf der Seite wie Herstellername und Reifentyp.
Reifenbreite (3)
Sie wird in Millimetern angegeben (z.B. 175 mm). Bei herkömmlichen Pkw-Reifen reichen die Querschnittsbreiten von nominell 125 mm (z.B. 125/80 R 12) bis ca. 335 mm (z.B. 335/30 R 19). Die Breiten steigen dabei in 10-mm-Schritten. Besondere Reifen für neue Rad-Reifen-Systeme (z.B. TD-Reifen von Dunlop oder TRX- oder TDX-Reifen von Michelin) haben andere Breitenmaße in Millimetern. Die Breiten reichen von 160 mm bis 240 mm. Die tatsächliche Breite weicht, bedingt durch die üblichen Fertigungstoleranzen, meist von den nominellen Angaben geringfügig ab und variiert von Hersteller zu Hersteller um wenige Millimeter. Außerdem ist sie abhängig von der Breite der Felge, auf welcher der Reifen montiert ist. Die Normung der Reifen erlaubt es, die meisten Reifen auf Felgen verschiedener Breiten zu montieren. Diese Breitenunterschiede können Ursache dafür sein, dass auf bestimmten Fahrzeugen nur Reifen bestimmter Hersteller (Markenbindung) oder lediglich in Kombination mit bestimmten Felgen montiert werden dürfen, da in diesen Fällen ausschließlich diese Reifen in allen Betriebszuständen mit Sicherheit (also auch beim Einfedern oder beim Lenkeinschlag) "freigängig" sind. Auch die Verwendbarkeit von Schneeketten kann an bestimmte Reifenfabrikate und Felgenbreiten gebunden sein. Zu beachten sind hier die Hinweise in Fz.-Papieren und Bedienungsanleitung.
Höhen-Breiten-Verhältnis/Serie ....../50, /60, /70, /80 (4)
Hier geht es um das Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnittes in Prozent. Ein /50 bedeutet dann, dass die Reifenhöhe halb so groß ist wie die Reifenbreite. Mit "fallenden" Verhältnis-Zahlen wird die Reifenflanke immer niedriger - übliches Erscheinungsbild sportlicher Pkw (225/45...). Sonderfall: Bei Reifen der 80er-und /82er-Serie war früher die ".../80" in der Bezeichnung nicht üblich - dementsprechend kann in älteren Fahrzeugpapieren noch "155 R 13" stehen. Dies entspricht nunmehr beim Reifenkauf "155/80 R 13".

Tragfähigkeitskennzeiffer (Load Index LI) (7)
Kennzahl für die Belastbarkeit des Reifens. Jedem LI-Wert wird, dargestellt in einer genormten Tabelle, eine bestimmte Belastbarkeit des Reifens bei einem vorgegebenen Luftdruck zugeordnet. Beispiel "85" = 515 kg. Die montierten Reifen müssen mindestens dem in dem Fahrzeugpapieren angegebenen LI entsprechen, höhere Werte des LI sind zulässig. Zusatzangabe "Reinforced": (12) Bezeichnung an Reifen besonders hoher Tragfähigkeit (für Kleintransporter, Kleinbusse, Vans, Geländewagen... ). Ausschlaggebend ist aber auch hier die (entsprechend hohe) Geschwindigkeitssymbol (GSY, auch "Speedindex") (8)GSYkm/hKennbuchstabe, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens angibt. Den Buchstaben sind nebenstehende Geschwindigkeitskategorien zugeordnet (hier dargestellt: übliche GSY für Pkw´s) Laufrichtungsbindung
Überwiegend an Reifen mit besonderer Profilgestaltung sind auf der Reifenflanke Bezeichnungen wie "Rotation", "Drehrichtung", "Direction", in Kombination mit einem Laufrichtungspfeil eingeprägt. Bei der Reifenmontage ist diese vorgegebene Lauf- oder Drehrichtung zu beachten.
Tubeless ("Schlauchlos") (9)
Pkw-Reifen sind üblicherweise "Schlauchlos"-Typen. Das Einziehen eines Schlauches ist nicht nur überflüssig, es ist - von wenige Ausnahmen abgesehen - nicht zulässig. Im Zweifelsfall den Reifenhersteller befragen. Bei einer Reifenpanne mit Luftverlust darf das allenfalls als zeitweiliger Notbehelf gelten.
Produktionsdatum (10)
Bisheriges Verschlüsselungs-System: Die letzten 3 Ziffern der sog. "DOT"-Nummer geben das Herstellungsdatum wieder. Die ersten beiden Stellen nennen die Produktionswoche, die letzte Ziffer ist die Endzahl des Jahres. Beispiel: 409 =40.Woche 1999. Dass wir es mit den 90-iger Jahren zu tun haben, wird i.a. noch durch ein kleines Dreieck (rechts neben der 3-stelligen Zahl) deutlich gemacht.
Neue Kennzeichnung ab 1.1.2000: Jetzt 4-stellige Schlüsselnummer. 0100 = 1. Woche 2000.
Verschleißanzeiger (Treadwear Indicator , "TWI") (11)
Rundum auf der Reifenseite ist mehrmals das Kürzel "TWI" (auch andere Zeichen möglich) eingeprägt. Wenn man dem Pfeil folgt, so erkennt man, dass in diesem Bereich das Profil nicht völlig in die Tiefe geht. Der Grund: Bei einem bis auf (die gesetzlich zulässigen) 1,6 mm abgefahrenen Profil liegen diese Stellen dann deutlich erkennbar an der Oberfläche, die Verschleißgrenze ist erreicht. Soweit sollte man es nicht kommen lassen: Versuche zeigen, dass bereits unter ca. 3 mm die Haftung, insbesondere bei Nässe, deutlich abnimmt!
M&S (Winterreifen/Ganzjahresreifen) (13)
Winterreifen sind mit "M&S", "M+S" oder ähnlichen Abkürzungen gekennzeichnet. Hiermit ist nicht nur erkennbar, dass es sich um einen Reifentyp für die speziellen Anforderungen des Winterbetriebs handelt. Damit verbunden ist auch eine Ausnahmeregelung bezüglich der geforderten Geschwindigkeitsklasse.

Winterreifen

Wer in der kalten Jahreszeit bei jedem Wetter gut durchkommen will, sollte auf M+S-Reifen umsteigen. Besonders im Vergleich zu Hochgeschwindigkeits-Reifen und Sommer-Breitreifen bringen sie weitaus mehr Sicherheit auf Schnee und Eis. Winterreifen haben Profile mit Tausenden von Feineinschnitten. Diese Lamellen verformen sich beim Anfahren und bewirken zusammen mit den Profilen einen höheren Kraftschluss.

Da die besonderen Eigenschaften von Winterreifen bereits ab sieben Grad plus funktionieren, ist deren Einsatzbereich nicht auf wirkliches Winterwetter mit Eis und Schnee beschränkt. Die Gummimischungen von Sommerreifen verhärten mit abnehmender Außentemperatur, wodurch der Kraftschluss zur Fahrbahn vermindert wird. Die Folgen sind geringere Haftung und längere Bremswege.
Winterreifen verfügen über spezielle kältetaugliche Gummimischungen mit einem hohen Silica- oder Naturkautschuk-Anteil. Sie haben somit schon im Spätherbst auch auf trockener oder nasser Straße mehr Haftung und sind Sommerreifen beim Brems-, Lenk- und Beschleunigungsverhalten weit überlegen.
Die meisten Pluspunkte sammeln Winterreifen aber auf Schnee. Das tief ausgeprägte Profil sorgt für einen Verzahnungseffekt mit hoher Scherwirkung, was dem Grip erhöht. Die zahlreichen Lamellen in den Profilblöcken steigern die Haftung sogar auf vereister Fahrbahn-Oberfläche. Die Vorteile zeigen sich am deutlichsten beim Bremsen - währnde der RKW mit Sommerreifen aus nur 50 km/h erst nach 43 Metern zum Stehen kommt, benötigt der Wagen mit Winterreifen nur 35 Meter.

Für die Montage der Winterreifen sind folgende Regeln wichtig:

Montieren Sie M+S-Reifen auf alle Räder und nicht nur auf eine Achse. Sie erleichtern sich das Leben, wenn Sie vier komplette Räder, also Felgen plus Reifen kaufen; das Aufziehen, Abnehmen und Lagern wird entscheidend vereinfacht.

Nach jeder Montage müssen die Räder neu ausgewuchtet werden.

Wenn die Höchstgeschwindigkeit Ihrer Winterreifen unter der Höchstgeschwindigkeit Ihres Autos liegt, brauchen Sie einen Aufkleber im Blickfeld, damit Sie daran denken.

Den richtigen Luftdruck für Winterreifen finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs. Ansonsten ist ein um 0,2 bar erhöhter Luftdruck zu verwenden.

Winterreifen sollten in den letzten beiden Oktoberwochen montiert werden, da Sommerreifen schon ab einer Temperatur von weniger als 7 Grad auf nasser Fahrbahn eine geringere Bodenhaftung haben. Entsprechend wird auch der Bremsweg deutlich länger.

Neue Winterreifen brauchen Sie dann, wenn das Profil Ihrer Reifen bis auf weniger als 4 mm abgefahren ist. Für Winterreifen gilt nämlich eine Profiltiefe von mindestens 4 mm. Zum Vergleich: Neue Winterreifen haben eine Profiltiefe von 8 mm. Haben Winterreifen kein ausreichendes Profil mehr, nimmt die Matsch- und Schneetauglichkeit und das Aquaplaningverhalten entscheidend ab.


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